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Nato plant Großoffensive gegen Taliban Nato plant Großoffensive gegen Taliban in Süd-AfghanistanDie Nato plant eine Großoffensive gegen die radikal-islamischen Taliban im umkämpften Süden Afghanistans. Bis zu 17 000 afghanische Soldaten und Polizisten sowie Tausende Soldaten der internationalen Truppen sollten die Islamisten bis Ende November aus ihrer Hochburg Kandahar vertreiben, kündigte der für die Region zuständige britische Nato-Kommandeur Nick Carter an. Ihnen stünden rund 1000 Taliban-Kämpfer gegenüber. Den internationalen Truppen sei es bereits in den vergangenen Monaten verstärkt gelungen, die Taliban in der Region um Kandahar in die Defensive zu zwingen. Carter unterstehen 28 000 Soldaten aus den USA, Großbritannien, der Slowakei, Frankreich, Belgien, Kanada und Rumänien. USA gehen gegen EIH-Bank in Hamburg vor USA gehen wegen Iran-Geschäften gegen EIH-Bank in Hamburg vorZur Durchsetzung ihrer Sanktionen gegen den Iran geht die US-Regierung gegen die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) vor. Das Institut habe den Iran bei seinen Bemühungen unterstützt, Atomwaffen zu entwickeln, erklärte das Finanzministerium in Washington. Die EIH habe als ein wichtiger Kanal für den Geldfluss in den Iran fungiert: Sie habe Milliardengeschäfte mit iranischen Geldhäusern abgewickelt, die ihrerseits im Rahmen der Iran-Sanktionen auf den Schwarzen Listen der USA und auch der EU stünden. Der Schritt der USA dürfte die EIH praktisch vom Geschäft mit internationalen Banken ausschließen, weil diese weitgehend die US-Sanktionen respektieren. Guatemala: Suche nach Toten eingestellt Nach Erdrutschen Suche nach Toten eingestelltNach den Erdrutschen in Guatemala haben die Rettungskräfte die Suche nach Toten eingestellt. In der Schlammlawine, die die internationale Straße Panamerikana in der Nähe der Hauptstadt verschüttet hatte, wurden nach Angaben der Behörden 26 Menschen tot geborgen. Eine Person werde noch vermisst. Insgesamt seien nach den Regenfällen in dem mittelamerikanischen Land 46 Menschen ums Leben gekommen. Erdbeben in der Nähe von Fidschi Erdbeben der Stärke 6,2 in der Nähe von FidschiIn der Nähe des südpazifischen Inselstaats Fidschi hat es am Dienstagabend (MESZ) ein Erdbeben gegeben. Geologen des US-Erdbebenwarte USGS gaben eine Stärke von 6,2 an. Das Beben ereignete sich in etwa zehn Kilometer Tiefe. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Mörder von John Lennon bleibt in Haft Mörder von John Lennon bleibt weiter in HaftDer Mörder von John Lennon, Mark Chapman (55), bleibt knapp 30 Jahre nach der Tat weiter hinter Gittern. Ein Gericht in New York lehnte auch den sechsten Antrag Chapmans auf Haftentlassung ab. Ein dreiköpfiger Ausschuss habe sich nach einem Gespräch mit Chapman gegen die Freilassung entschieden, teilte ein Sprecher des Gremiums mit. Chapman verbüßt seine Strafe im Hochsicherheitsgefängnis Attica (US-Staat New York). Zwei US-Soldaten im Irak getötet Zwei US-Soldaten im Irak getötetEin Aufständischer in irakischer Armeeuniform hat im Norden des Iraks zwei US-Soldaten getötet. Die Amerikaner gehörten zu einer Gruppen von US-Soldaten, die sich auf einem irakischen Armeegelände in der Nähe der Stadt Tus Chormato, rund 210 Kilometer nördlich von Bagdad, mit irakischen Sicherheitskräften getroffen hatte, wie die US-Streitkräfte am Dienstag mitteilten. Es handelt sich um die ersten getöteten amerikanischen Soldaten, seitdem US-Präsident Barack Obama am 31. August das offizielle Ende der Kampfhandlungen verkündet hatte. Mann fällt in die Havel und ertrinkt Mann fällt in die Havel und ertrinktEin 58-jähriger Mann ist in die Havel gefallen und ertrunken. Der Mann wollte in Rathenow (Havelland) an einem Steg sein Sportboot betreten, verfehlte aber das Schiff, berichtet die Polizei. Nach einer Stunde Suche – im Einsatz waren Polizei und auch Taucher – wurde der Mann leblos entdeckt. Warum er ins Wasser stürzte, konnte die Polizei nicht sagen. Es gab auch keine Erkenntnisse, dass der 58-Jährige betrunken oder krank war. Explosion in mexikanischer Raffinerie Explosion in mexikanischer RaffinerieBei einer schweren Explosion in einer mexikanischen Raffinerie des Erdölkonzerns Pemex ist ein Arbeiter getötet worden. Wie das Staatsunternehmen am Dienstag weiter mitteilte, wurden zehn Beschäftigte zum Teil schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich nach Behördenangaben in der größten Anlage von Pemex in Cadereyta nahe der Stadt Monterrey im Norden des Landes. Die Ursache des Unglücks werde untersucht, hieß es. USA: Neue US-Einreisegebühr wird fällig Neue US-Einreisegebühr von 14 Dollar wird fälligReisende mit dem Ziel USA müssen ab Mittwoch eine neue Einreisegebühr in Höhe von 14 Dollar (rund 10,90 Euro) zahlen. Der Betrag wird für alle Europäer fällig, deren Länder am Programm für visafreies Reisen teilnehmen. Das trifft auch auf deutsche Staatsbürger zu. Die Gebühr wird beim Antrag auf eine elektronische Einreise-Erlaubnis fällig. Ohne eine solche Erlaubnis über das Internet-basierte System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) sind keine US-Reisen mehr möglich. Die Europäische Union fürchtet durch die Gebühr Schäden für den transatlantischen Tourismus. Die US-Regierung gibt an, mit dem Geld eine Werbekampagne für Touristen finanzieren zu wollen. Bombenanschlag in Pakistan Schwerer Bombenanschlag in PakistanBei einem schweren Bombenanschlag auf eine Polizeikaserne in Pakistan sind mehr als zwanzig Menschen getötet worden. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Unter den Toten in Kohat im Nordwesten des Landes seien sechs Kinder. Zuvor hatten die Taliban neue Anschläge angekündigt. Damit sind in den vergangenen Tagen bei Anschlägen insgesamt rund 120 Menschen ums Leben gekommen. Die neue Welle der Gewalt hat eine Phase relativer Ruhe während des Hochwassers im Land beendet. Mehr zum Thema... Ölpreise deutlich gefallen Ölpreise deutlich gefallenDie Ölpreise sind am Dienstag vor allem wegen des steigenden Dollarkurses gesunken. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 73,65 Dollar. Das waren 95 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 2 Cent auf 76,85 Dollar. Massengrab in Slowenien entdeckt Massengrab in Slowenien entdecktIn Slowenien ist ein Massengrab mit den Überresten von etwa 700 Frauen und Männern entdeckt worden. Die Opfer waren nach Ende des Zweiten Weltkriegs in einen Wald geführt und von Antifaschisten getötet worden, wie ein Behördensprecher am Dienstag mitteilte. Die Mörder hätten sich an Menschen rächen wollen, die mit den Nazis zusammengearbeitet hätten. Die Behörden hatten das 21 Meter lange und drei Meter breite Grab vergangene Woche nahe der Stadt Prevalje entdeckt. Ersten Untersuchungen zufolge seien einige der Opfer erschossen, andere womöglich mit einer Axt getötet worden, hieß es. Sparkasse in Dresden überfallen Sparkasse in Dresden überfallenEin unbekannter Mann hat die Filiale einer Sparkasse in Dresden überfallen. Er bedrohte eine Angestellte mit einer Pistole und erbeutete eine zunächst unbestimmte Summe Bargeld, teilte die Polizei mit. Kunden und Mitarbeiter der Filiale wurden nicht verletzt. Der Mann flüchtete in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen. Der Täter soll zwischen 25 und 30 Jahre alt und etwa 1,65 bis 1,75 Meter groß sein. Er trug eine dunkle Jacke, eine blaue Hose sowie eine grüne Schiebermütze und hatte einen schwarzen Beutel bei sich. Beamte protestieren gegen Rente mit 67 Beamte protestieren gegen Rente mit 67Hessens Beamte haben auf Kundgebungen in mehreren Städten gegen die geplante Rente mit 67 mobil gemacht. In Wiesbaden, Kassel und Gießen protestierten nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) etwa 800 Staatsdiener gegen die Pläne der Landesregierung, die Pensionsgrenze heraufzusetzen. „Es ist ein Armutszeugnis, wenn den Fraktionen von CDU und FDP zu den Beamten kaum mehr einfällt als die Erhöhung des Pensionseintrittsalters”, sagte der Vorsitzende des hessischen DGB, Stefan Körzell, in Kassel. Er forderte die Landtagsabgeordneten auf, den Gesetzentwurf abzulehnen und mit den Gewerkschaften über „eine echte Modernisierung des Dienstrechts” zu verhandeln. Goldpreis setzt Höhenflug fort Goldpreis setzt Höhenflug fortDer Goldpreis hat am Dienstag seinen Höhenflug fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit Juni gestiegen. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls bis auf 1259,80 US-Dollar. Damit trennen den Goldpreis nur noch rund fünf Dollar von dem erst am 21. Juni 2010 mit 1264,90 Dollar erreichten Rekordpreis. Euro sinkt in Richtung 1,27 Dollar Euro sinkt in Richtung 1,27 DollarSorgen wegen eines erhöhten Kapitalbedarfs europäischer Banken und enttäuschende Konjunkturdaten haben den Euro am Dienstag in Richtung 1,27 Dollar gedrückt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,2751 Dollar und damit gut einen Cent weniger als ein Tag zuvor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2744 (Montag: 1,2874) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7847 (0,7768) Euro wert. Streik der Londoner U-Bahn U-Bahn-Streik verursacht Verkehrschaos in LondonEin 24-stündiger Streik der Londoner U-Bahn- Bediensteten hat die Themse-Metropole lahmgelegt und zeitweise ein Verkehrschaos ausgelöst. Millionen von Pendlern mussten auf Busse, Fahrräder und Themse-Boote umsteigen, kamen häufig aber dennoch nicht rechtzeitig zur Arbeit. Viele Straßen waren verstopft, weil Pendler versuchten, mit dem Auto voranzukommen. Mit dem Ausstand will das U-Bahn-Personal den Abbau von 800 Stellen an den Ticketschaltern verhindern. Brunner-Urteil: Anwälte gehen in Revision Brunner: Anwälte legen nach Mord-Urteil Revision einDie Anwälte des wegen Mordes an Dominik Brunner verurteilten Markus S. haben Revision gegen das harte Urteil eingelegt. „Ich sehe das Mordmerkmal niedriger Beweggrund nicht nachgewiesen”, sagte Anwalt Maximilian Pauls. Das Landgericht München I hatte den 19- jährigen Markus S. als Haupttäter zu neun Jahren und zehn Monaten Jugendstrafe verurteilt. Sebastian L. (18) bekam sieben Jahre wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge. Auch seine Anwälte wollen in den nächsten Tagen Revision einlegen. EKD gratuliert Juden zum Neujahrsfest EKD gratuliert Juden zum NeujahrsfestDer Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat den Juden in Deutschland zu ihrem Neujahrsfest Rosh Haschana gratuliert. In einem Brief an die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, wünschte Schneider den jüdischen Gemeinden alles Gute, teilte die EKD mit. Es werde wohl auch im neuen Jahr nicht nur in Deutschland eine große Sehnsucht nach Frieden im Nahen Osten geben. Schneider bat Gott, dass der Bibelpsalm 147,14 zum Zuge komme: „Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.” Die israelitische Jahreszählung beginnt mit der Schöpfung im Jahr 3760 vor der gregorianischen Zeitrechnung. Deshalb beginnt mit dem Neujahrsfest an diesem Mittwoch für die Juden das Jahr 5771. 230 Tote bei Kämpfen in Mogadischu 230 Tote bei Kämpfen in MogadischuMindestens 230 Menschen sind bei den seit zwei Wochen andauernden blutigen Gefechten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu getötet worden. Wegen der Kämpfe seien mehr als 20 000 Menschen bereits aus der Stadt geflohen, teilten Vertreter der Vereinten Nationen mit. Bei bewaffneten Zusammenstößen und Granatwerferüberfällen starben nach diesen Angaben allein in der Nacht zum Dienstag mindestens sechs Menschen, weitere 25 wurden verletzt. NRW: Polizei hebt Cannabis-Plantage aus Polizei hebt Cannabis-Plantage ausIn einer Lagerhalle in Nettetal (NRW) hat die Polizei eine Plantage mit Cannabispflanzen mit rund 110 000 Euro Schwarzmarktwert ausgehoben. Dabei wurden drei Niederländer festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Beamten nach wochenlangen Ermittlungen am vergangenen Freitag zu. In der mit einer professionellen Aufzuchtanlage ausgestatteten Halle trafen sie auf zwei Männer und etwa 450 Cannabispflanzen. Wenig später konnte auch der Mieter der Halle festgenommen werden. Die Männer im Alter von 23 bis 62 Jahren wurden in Untersuchungshaft genommen. OECD gibt Berufsausbildung gute Noten OECD gibt Berufsausbildung gute NotenTrotz einer insgesamt guten Bewertung der Berufsausbildung in Deutschland sieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) noch Handlungsbedarf. Ein Drittel der Berufsbildungsanfänger lande in Übergangsmaßnahmen, also nicht in einer regulären Ausbildung, sagte OECD-Expertin Kathrin Höckel in Berlin bei der Vorstellung einer Studie. Viele Schüler würden somit in „endlose Warteschleifen” geschickt, die den Staat viel Geld kosteten. „Angesichts der demografischen Entwicklung kann es sich Deutschland einfach nicht leisten, Leute unausgebildet zu lassen”, warnte Höckel. Unqualifizierte hätten die „allerschlechtesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt”. Insgesamt stehe Deutschland im internationalen Vergleich mit seinem dualen System der beruflichen Bildung aber gut da. „Die Ausbildung ist realitätsnah. Alles ist sehr positiv”, sagte Höckel. Keine Entwarnung bei den Firmenpleiten Keine Entwarnung bei den FirmenpleitenNach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise sind in Deutschland laut einer Studie mehr als 100 000 Unternehmen insolvenzgefährdet. Die Zahl der risikobehafteten Unternehmen sei trotz der deutlichen Konjunkturerholung im ersten Halbjahr 2010 nur leicht zurückgegangen, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Düsseldorf mit. Sollte es zu einem erneuten Einbruch der Konjunktur kommen, drohe ein kräftiger Anstieg der Pleiten. Für das laufende Jahr erwartet Creditreform unverändert eine leichte Zunahme der Unternehmensinsolvenzen auf 34 000 bis 36 000 Fälle. Metallpreise unter Druck Metallpreise unter DruckDer steigende Dollarkurs und risikoscheue Anleger haben die Preise für Industriemetalle am Dienstag belastet. Kupfer, Nickel und Aluminium wurden jeweils mit einem Abschlag zwischen 2,5 und 3,6 Prozent gehandelt. „Kupfer und Aluminium sind deutlich schwächer, aber das ist nur logisch nach den letzten Aufwärtsbewegungen”, sagte Andrej Krjutschenkow, Analyst bei VTB Capital. Der Kupferpreis hatte Ende voriger Woche den höchsten Stand seit vier Monaten erreicht. 47-Jährige stundenlang durch Wald geirrt 47-Jährige stundenlang durch Wald geirrtRasch mal in den Wald gehen zum Holz sammeln: Für eine 47-jährige Frau aus Medewitz (Potsdam-Mittelmark) wurde daraus ein stundenlanger Irrweg mit ungemütlicher Übernachtung in einem Unterschlupf. Sie radelte am Montag gegen 16.00 Uhr von zu Hause los. Als sie abends noch nicht zurückgekehrt war, meldete sie ihr besorgter Mann als vermisst. Die Polizei startet eine Suchaktion – unter anderem mit zwei Hubschraubern. Am Dienstag um 8.45 Uhr wurde die Frau dann wohlbehalten in einem deutlich entfernten Waldgebiet entdeckt. Eine ärztliche Untersuchung ergab, sie ist wohlauf. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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